Die Friesenmühle befindet sich seit Jahrhunderten in Familienbesitz und wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war sie ein landwirtschaftlicher Gutsbetrieb, der nebenbei eine Glasschleiferei betrieb.

Ab 1837 wurde ein Teil des Verdienstes bereits durch den Landgasthof erwirtschaftet. Durch die günstige Lage an der alten Handelsstraße Nürnberg-Regensburg besuchten schon damals Durchreisende gerne die Friesenmühle.

Die nahegelegene imposante Eisenbahnbrücke wurde in den Jahren 1871-1873 erbaut und schließlich 1874 für den Schienenverkehr eröffnet. Mit einer Höhe von 45 m ist sie die dritthöchste Eisen- bahnbrücke in Bayern.

Die bis zuletzt betriebene Säge- und Getreidemühle brannte zur Jahrhundertwende zum Teil aus und wurde verändert wieder aufgebaut. Unter der Leitung von Johann Seitz wurde das Sägewerk bis in die neunziger Jahre weiterbetrieben. In den fünfziger Jahren wurden die bisherigen zwei Mühlräder durch eine Turbine ersetzt.

In den siebziger Jahren übernahmen die heutigen Wirtsleute Erika und Johann Seitz den Landgasthof. Nach der Aufgabe der Landwirtschaft bauten sie den Stadl zu Gast- und Fremdenzimmern um. Zudem erweiterten sie den Landgasthof mit dem Bau der Gaststube im Jahr 1986.

Eine besondere Ehre war die Aufnahme der Friesenmühle in der Sendereihe "Wirtshausgeschichten aus Bayern" des Bayerischen Fernsehens. Das Filmteam um Michael Harles und Nicole Hillgruber gestaltete eine gelungene Sendung, die in der BR Mediathek verfügbar ist.

Unter dem Motto „Unseres Hauses  Ehr‘ ist der Gäste Wiederkehr“ heißen Sie die Wirtsleute zusammen mit ihren drei Töchtern Veronika, Johanna und Maria herzlich willkommen.